Auszeichnung für den Landkreis Grafschaft Bentheim

Auszeichnung für den Landkreis Grafschaft Bentheim © B. Werner

Fahrradfreundliche Arbeitgeber in der Grafschaft Bentheim

 

Fahrradfreundlicher Arbeitgeber werden?

Seit mehreren Jahren gibt es dieses Zerifizierungsangebot durch den ADFC. Seit kurzer Zeit sind solche Arbeitgeber auch in der Grafschaft Bentheim zu finden.

 

Aktuell zwei „fahrradfreundliche Arbeitgeber“ in der Grafschaft!

Noch ist der Begriff “fahrradfreundlicher Arbeitgeber” recht unbekannt in der Grafschaft Bentheim. Dabei gibt es diese Zerifizierungsangebot durch den ADFC schon seit mehreren Jahren. Und auf der entsprechenden Internetseite findet man aktuell nur sechs zertifizierte “fahrradfreundliche Arbeitgeber” in ganz Niedersachsen.

 Auch in den “Grafschafter Nachrichten” hatte man bisher noch nicht sehr viel über diese Auszeichnung lesen können. Erst in jüngster Zeit wiederholten sich dann gleich zwei kleine Artikel nach erfolgter Zertifizierung als “fahrradfreundlicher Arbeitgeber”: Im Februar wurde die Grafschafter Volksbank mit „Silber“ ausgezeichnet und kurz danach sicherte sich auch der Landkreis Grafschaft Bentheim  als einziger in  Niedersachsen sogar die goldene Version dieser Auszeichnung. 
 
Aber was zeichnet einen fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus? 
In verschiedenen Themenfeldern müssen diese Arbeitgeber die Fahrrad Infrastruktur innerhalb des eigenen Betriebes beleuchten und ggfs. verbessern. Dazu  kann man sich online in einer Selbstanalyse überprüfen und ein eigenes Paket an fahrradfreundlichen Maßnahmen schnüren. Dabei sind es in erster Linie nicht ein finanzieller Aufwand, sondern eher organisatorische Hürden, die es zu erklimmen gilt. 

  • Stände nicht allen Arbeitgebern dieses Zertifikat gut zu Gesicht? 
  • Ist womöglich “Fahrradfreundlichkeit” zukünftig ein wichtiges Attribut für Arbeitgeber?
  • Wie müssen denn “fahrradfreundliche Arbeitgeber” sein?

Modern, umweltbewusst, innovativ, sportiv … ist man auf jeden Fall, wenn man sich mit der Auszeichnung “fahrradfreundlicher Arbeitgeber” schmücken kann. Und man hat offensichtlich den Trend der Zeit erkannt, wenn man sich um eine derartige Auszeichnung bemüht. 

Nicht das Statussymbol eines Besserverdienenden - das Auto - stellt man auf den besten Parkplatz, sondern tut etwas für denjenigen, der sich auf seinen zwei Rädern ins Büro bewegt. 

Jetzt hat diese innovative Auszeichnung dieser beiden Arbeitgeber aus der Grafschaft hoffentlich noch Signalwirkung. Und so lobt der Landkreis Grafschaft Bentheim aktuell sogar noch eine Förderung aus, wenn sich ein Arbeitgeber in der Grafschaft  der Zertifizierung erfolgreich unterzieht.

Dabei kann jeder Arbeitgeber froh sein, wenn seine Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit kommen. Sie werden im Schnitt 1-2 Tage im Jahr weniger krank. Sie sind zufriedener und ausgeglicherner, gesünder, womöglich leistungsfähiger? 

Vielleicht ist ja in wenigen Jahren die Auszeichnung als fahrradfreundlicher Arbeitgeber schon selbstverständlich? Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber auf diese Möglichkeit doch auch an!. Oder als Arbeigeber probieren Sie einmal die Selbstevaluation unter diesem Link:  

Man darf gespannt sein, wie viele zertifizierte “fahrradfreundliche Arbeitgeber” es in der Grafschaft dann schon bald geben wird?! 
 

 

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https://grafschaft-bentheim.adfc.de/artikel/fahrradfreundliche-arbeitgeber

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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