Fahrraddiebstahl

 

Und wieder eine Fietse entwendet!

3 zusätzliche Maßnahmen, die auch Du nutzen solltest!

 

Ich glaube jeder Radfahrer kennt inzwischen diese Meldungen aus dem persönlichen Umfeld oder aus der Zeitung. Gefühlt wird hier in der Grafschaft nahezu täglich ein Rad entwendet. Aber nicht nur das unverschlossene Fahrrad, dass lange unbewacht an irgendeinem Platz steht, auch das kurze Parken vor einem Supermarkt verleitet gut organisierte Kriminelle zum Diebstahl. Ein zwar abgeschlossenes Fahrrad lässt sich ja trotzdem einfach am Hinterrad anheben und problemlos - fast unbeobachtet - wegtragen. Selbst aus verschlossenen Fahrradschuppen werden inzwischen hochwertige E-Bikes entwendet.

Längst ist klar, dass es sich hier um ein professionelles Vorgehen von Kriminellen mit einer guten Logistik handelt. Womöglich wird sogar auf Bestellung gestohlen!?

Nur was kann man dagegen tun?

Die Aussage: Ich bin ja versichert, ist wahrhaftig keine geeignete Maßnahme um mit diesem Problem fertigzuwerden. Im Grunde verlagern wir den finanziellen Schaden nur auf Andere und letztlich auf uns zurück und die Versicherungsbeiträge steigen wiederum.
Wichtigste Erkenntnis: Während es früher offensichtlich ausreichte, sein Fahrrad abzuschließen, muss es inzwischen auch an einem festen Gegenstand angeschlossen werden! Das macht es den Tätern zumindest etwas schwerer.  

Der ADFC hat zu diesem Thema einige Tipps bereit. (ADFC - Fahrraddiebstahl vorbeugen)

Aber was können wir persönlich vor Ort noch machen?

1.Ich will nicht ausschließen, dass ich als ADFC-ler ein besonderes Verhältnis zu einem solchen Thema habe. Zumindest scheue ich mich inzwischen nicht mehr, Situationen, die mir unlogisch vorkommen, mit meinem Handy zu fotografieren. Womöglich sogar im Einverständnis der fotografierten Person. Sollte sich kein Diebstahl dahinter verbergen, freue ich mich, das Foto später wieder aus meiner Mediathek zu entfernen, um Platz für interessantere Fotos zu machen.


2  Ich selbst habe auch einen “GPS Sender” an meinem Fahrrad verbaut. Er war mit ca. 25 € nicht teuer und somit ein recht günstiges Hilfsmittel, um mein verschwundenes oder entwendetes Rad auf dem Handy zu orten und diese Daten ggfs. der Polizei zur Verfügung zu stellen. Ich würde mich freuen, wenn Kriminelle zukünftig auch noch das Risiko eingehen müssen, von der Polizei geschnappt zu werden, selbst wenn sie sich schon in Sicherheit wiegen. Wenn viele Besitzer von ihren oftmals hochwertigen Rädern solche Systeme nutzen, wird das Risiko erwischt zu werden immer größer für den Dieb.


3. Vor diesem Hintergrund haben wir vom ADFC schon mehrfach bei einigen örtlichen Veranstaltungen die Bewachung der Fahrräder übernommen. Und wir werden überlegen, ob wir noch weitere Maßnahmen ergreifen können. Wir sind zumindest bereit, diesem Problem entgegenzutreten.
Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema?

Aber der Fahrraddiebstahl ist kein Grafschafter Phänomen!! Daher appelliere auch an andere Stellen wie die Industrie, Einzelhandel, Behörden, Arbeitgeber etc:

Die Industrie sollte technische Hilfestellungen  entwickeln und  verbauen. Der Markt für Fahrräder boomt. Und viele Radler sind inzwischen bereit, Geld für das entsprechende Zubehör auszugeben.   

Einzelhandel, Behörden und Arbeitgeber sollten sichere Abstellplätze für Fahrräder zur Verfügung zu stellen. Z. B. auch Bügel zum Abschließen seines Rades (möglichst in unmittelbarer Nähe zum Eingang). Damit hat man am ehesten die Chance, dass Fahrräder ab schließbar sind und nicht im Weg herumstehen. So behindern sie zumindest keine Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder Sehbehinderte. Außerdem sind das Angebote, die man als Kunde sehr gerne wahrnimmt und ein Stückchen ernstgemeinte “Willkommenskultur” bedeuten.

Burkhard Werner ….. meine Meinung
 

 

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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