Ein schöner Rücken kann auch entzücken!

Abstand halten © Burkhard Werner

Fahrradstrassen in Nordhorn

 

Fahrradstrassen in Nordhorn

Was ist eigentlich beim Befahren dieser Straßen zu beachten?

Welchen Regeln gelten für Radfahrer?

 

Im Frühjahr 2019 wurden neue Fahrradstrassen durch auffällige Markierungen hervorgehoben. Fahrradstraßen sind grundsätzlich nur für den Radverkehr freigegeben. Nur durch entsprechende Zusatzzeichen können sie auch für den Kraftfahrzeugverkehr zugänglich gemacht werden. An den vier neuen Fahrradstraßen in Nordhorn wird der Kraftfahrzeugverkehr nur für Anlieger*innen freigegeben. Diejenigen, die entlang der der Fahrradstraßen wohnen, können ihre Grundstücke weiterhin mit ihrem PKW erreichen und sind in der eigenen Mobilität nicht eingeschränkt.

Radfahrende dürfen auf Fahrradstraßen ausdrücklich nebeneinander fahren und geben das Tempo für alle anderen vor. Das Höchsttempo liegt bei 30 Stundenkilometern. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr seine Geschwindigkeit weiter verringern, um Radfahrende nicht zu gefährden oder zu behindern.

Auf Fahrradstraßen sind Radfahrerinnen und Radfahrer bevorrechtigt, Kfz müssen sich unterordnen.

Fahrradstraßen

  • sind für den Radverkehr sicher, da hier Kfz nicht oder nur langsam fahren dürfen.
  •  sind attraktiv für gemeinsame Fahrten, da Menschen mit dem Rad nebeneinander fahren dürfen und sich unterhalten können.
  • sind komfortabel, da der Radverkehr mehr Platz hat als auf einem Radweg.
  • erleichtern Radfahrerinnen und Radfahrern die Orientierung, da sie besonders geeignete Verbindungen leicht erkennbar machen.
  • zeigen Radfahrenden, dass sie als Verkehrsteilnehmer anerkannt und wertgeschätzt werden.

In der StVO zeigt das Zeichen 244.1 den Beginn einer Fahrradstraße an: Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt. Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt. Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und über die Vorfahrt.

Seit 2020 sind die Schulstraße und Mozartstraße, die Beethovenstraße und Moltkestraße, die Nürnberger Straße sowie den Oorder Weg zwischen Am Braskamp und Eibenweg Fahrradstraßen.

An den vier neuen Fahrradstraßen in Nordhorn wird der Kraftfahrzeugverkehr nur für Anlieger*innen freigegeben -

Durch die Errichtung der Fahrradstraßen wird eine weitere Maßnahme des Radverkehrskonzeptes umgesetzt, das 2017 vom Nordhorner Rat beschlossen wurde. Bereits seit mehreren Jahren sind die van-Delden-Straße sowie Teile der Straße Am Ems-Vechte-Kanal als Fahrradstraßen ausgewiesen

 

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

eRadschnellweg Goettingen, Nikolausberger-Weg Stadt Goettingen

Radschnellwege: Zügig von A nach B für ein komfortableres Radeln

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr definiert Radschnellwege als „besonders hochwertige,…

Auszeichnung für den Landkreis Grafschaft Bentheim

Fahrradfreundliche Arbeitgeber in der Grafschaft Bentheim

Fahrradfreundlicher Arbeitgeber werden?

Seit mehreren Jahren gibt es dieses Zerifizierungsangebot durch den ADFC. Seit…

ADFC Fahrradklimatest 2020

Einzelergebnisse der Fahrradklimabefragung 2020

Welche Ergebnisse haben die einzelnen Kommunen in der Grafschaft Bentheim bei dern Fahrradklimabefragung 2020 erzielt? …

Pannenhilfe

Pannenhilfe ADFC

Pannenhilfe des ADFC - Was verbirgt sich dahinter?

Fahrradklimatest - Anfrage an die Kommunen

Wie reagieren die Kommunen des Landkreises Grafschaft Bentheim auf die Ergebnisse der Fahrradklimabefragung 2021?

Mit dem Rad zur Arbeit

Der Grundgedanke der Aktion war einfach: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut etwas für seine Gesundheit und schont die…

Fahrraddiebstahl

Und wieder eine Fietse entwendet!

3 zusätzliche Maßnahmen, die auch Du nutzen solltest!

Landtagswahl 2022

Landtagswahl in Niedersachsen - eine Chance für Radfahrer!

Am 09. 10. 2022 sind Landtagswahlen in Niedersachsen.

Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der drohenden…

ringcenter

Ringcenter fahrradfreundlich?

Einkaufen mit dem Fahrrad - Anfrage an den Vermieter des Rincenters

https://grafschaft-bentheim.adfc.de/artikel/radfahrstrassen-in-nordhorn

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt